Jugenschutz und Jugendgefährdung

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Jugenschutz und Jugendgefährdung

Beitragvon jedimax » Montag 7. April 2014, 14:53

Nachdem es mir schwer gefallen ist, ein Forum hierfür zu finden, möchte ich nun hier eine kleine Diskussion starten. Ich hier primär mit dem Ziel unterwegs bin, meine Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben und auch Medienrecht in meinem Studium eine bedeutsame Rolle gespielt hat. Nun bin ich neben der BPjm (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) auch auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen. Link und meine eigene Meinung gibts später, jetzt würde mich interessieren:

1. Wie seid ihr schonmal in Kontakt mit der BPjM gekommen? Eventuell auch mit sogenannten Jugendschutzvereinen?

2. Wie steht ihr zu Filterprogrammen? Werden diese überhaupt von irgend jemandem eingesetzt?

3. Wie ist eure generelle Meinung dazu?

Danke schon mal für die Antworten ;)
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Re: Jugenschutz und Jugendgefährdung

Beitragvon swedenprincess » Montag 21. April 2014, 02:04

1. nein bin ich definitiv noch nicht.

2. ich filtere nicht. weil ich auch einfach nichts gegen die ads habe die sich öffnen. auch einfach nicht, da mich der größte kram eh nicht interessiert usw.

3. meine generelle meinung ist: wir sind im 21. jarhundert, aufklärungsunterricht ab ejtzt schon in der vierten klasse, und zwar ziemlich ausführlich.
danach nochmal in der 6. klasse und da dann auch mehr als super ausführlich, da ging es bei uns schon um auch andere verhütungsmethoden und so.
oder auch um die klitorale stimmulation der frau, aber auch beschnitten, unbeschnitten... alles zusammen was man halt so wissen muss.

mit 13 sollte man schon bereit für manches sein. weil viele jungs in dem alter ja warscheinlich auch schin so reif sind, das sie eventuell schon ihren ersten prono gesehen haben (was ich auch echt nicht vertäufele, sodnern es ist mittlerweile in unserer gesellschaft einfach so geworden) und sich auchs chon das erste mal selbst befriedigt...

ich denke das mittlerweile schon ein wneig von den jugendschutzvereinen darauf geachtet werden sollte, was jetzt jugendgefährdend und was mittlerweile eventuell sogar schon normal geworden sit.

lg pepper :mrgreen:
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Re: Jugenschutz und Jugendgefährdung

Beitragvon Mijoh » Montag 21. April 2014, 12:24

Dann will ich mich auch mal dazu äußern..

1. In Kontakt mit denen kommt denke ich mal jeder, sei es durch Computerspiele, Filme oder teilweise sogar Radio :D

2. Filterprogramme kenne ich einige. Dennoch finde ich das Konzept nicht wirklich ausgereift.
Für kleinere Kinder ist in dem Fall eine Whitelist sicherlich die beste Möglichkeit. Sie sind geschützt und können nur auf pädagogisch wertvollen Seiten surfen.
In dem Fall kann ich das voll unterstützen.

Alles andere an Filtermöglichkeiten ist mMn totaler BS. Eine Blacklist ist allein schon wegen der Anzahl an gefährdenden Seiten nahezu unmöglich zu führen.
Und das Problem mit den Programmen, die anhand des Inhaltes Seiten einstufen ist folgendes:
-Es werden zwar so gut, wie alle Pornoseiten aussortiert, allerdings hätte ich dann auch keinen Zugriff auf dieses Forum..
Und das kann eigentlich nicht der Sinn solcher Software sein. ;)

3. Daher fällt meine Meinung zu dem ganzen eher negativ aus.
Klar ist es wichtig, dass Kinder besonders geschützt sind, da sie nicht alles verarbeiten.
Allerdings kann die Lösung nicht sein, dass man einfach alles verbietet. Denn es gibt immer eine Möglichkeit, dass ein Kind doch Zugriff bekommt und dann weiß es nicht, wie es solche Informationen verarbeiten soll.
Das war auch mein Problem mit Pornos.. Eigentlich erst ab 18 freigegeben. Und dennoch ist der Zugriff erstaunlich leicht. So wusste ich in meinem Alter nicht, dass das alles nur gespielt ist und habe erstmal ein total falsches Bild von Sex bekommen.

Alles in allem finde ich Jugendschutz wichtig. Es sollte aber nicht dabei bleiben, dass man unliebsames Material sperrt, sondern dass man Kindern erklärt, wie man mit solchen Medien umzugehen hat. Denn jeder bekommt früher oder später Zugang dazu, ob gewollt oder durch Unachtsamkeit.

Grüße :D
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Re: Jugenschutz und Jugendgefährdung

Beitragvon #Pascal » Samstag 3. Mai 2014, 15:27

Ich gebe auch einfach mal meinen Senf dazu ;)

1. Nein, bin ich nicht, soweit ich weiß :D

2. Ich habe keinen speziellen Schutzfilter, einfach nur einen AdBlock. Ich habe nichts gegen diese sexistischen Pop-Ups, außer das sie nerven. Ich habe diesen AdBlock wegen keinem speziellen Grund.

3. Also meiner Meinung nach, können wir im 21. Jahrhundert wissen (fast) alle Jugendliche, wie das mit Sex ist. Woher sie das wissen? Von 61MS, Schule oder Selbstaufklärung. Jeder gesunde Mensch, meiner Meinung nach, will im Teenager-Alter wissen, wie das abläuft und informiert sich im Notfall selbst. Jedoch finde, durch die Technik geraten sehr kleine Kinder (10 Jahre) sehr gut an solche Dinge, wie ich zum Beispiel. Ich persönlich meine, das ich (viel) zu früh an solche Dinge geraten bin. Ich will nicht damit sagen das ich Pornosüchtig oder ähnliches bin, nein. Ich denke ich wusst zu früh wie es sich mit Sex verhält und hatte dadurch auch zu früh das erste mal Petting. Aber generell finde ich, diese Filter sind unnötig.
#Pascal
 
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Re: Jugenschutz und Jugendgefährdung

Beitragvon Tintenkiller » Dienstag 22. Juli 2014, 12:59

Ich finde aber auch, das die Werbung und das allg Umfeld eines Kindes viel zu sehr sexualisiert ist. Ab 11 oder 12 bemerkt man doch überall die ganzen wunderschönen *hust hust* Frauen, die sich erotisch räkeln und für Parfum werben. Es ist alles dauernd präsent, sodass man ja ständig nichts anderes im Kopf hat. Also denke ich kommt eindeutig jeder und wirklich absolut jeder vor einer reifen Zeit damit in Kontakt, ist neugierig und probiert aus.

Mag vllt konservativ sein, aber ich finde für sex ist man erst bereit wenn man alle Konsequenzen kennt und damit umgehen kann, bzw versteht e klug und verantwortungsvoll auszuschalten. Und damit mein ich nicht einfach Pille nehmen. Ist vllt ein komisches Beispiel, aber Kondom ist geplatzt und sie wusste einfach nicht was tun. Ich hab also gesagt dass wir ins Krankenhaus fahren mussen , ja das kann man auch nachts am Samstag. Da ist die Diskussion mit rezeptfreier Pille danach einfach doof. Und dass wir eben diese Pille besorgen müssen. Aber sie hatte einfach keine Ahnung, was ich eig als deutliches Zeichen seh, das sie eig noch nicht bereit gewesen wäre. Und ich finde es völlig unterschätzt, dass jugendliche so leicht an pornos kommen. Ja, sie machen nicht alles nach. Aber man sieht dabei einfach einige Probleme nicht. ZB Verhütung, Vorspiel(meistens wird ja einfach alles nur zugesabert) und Verletzungen oder Infektion, durch ungeschützten Wechsel zwischen anal und vaginal, werden überhaupt nicht gezeigt. Viele wollen sex haben, können aber bei Problemen mit niemandem sprechen, trauen sich bei ernsten Sachen nicht zu den Eltern oder brauchen ewig bis sie mal deshalb zum Arzt gehen. Ich finde jan und gianna machen das gut, indem sie das in einigen Videos sehr betont haben. Aber gerade durch die pornos und Werbung, sex ist immer noch Tabuthema gegenüber den Eltern, das alles baut viel zu sehr Druck auf, meiner Meinung nach. Also sollte eig zum Beispiel in der Schule nicht so ausführlich das wie erklärt werden, sondern eher das was wenn.
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